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Botschafter verleiht Bundesverdienstkreuz an Frau Dr. Köhler-Rollefson

17.05.2018 - Artikel

Botschafter Dr. Martin Ney hat am 16. Mai in der Botschaft das Bundesverdienstkreuz am Bande an Frau Dr. Ilse Köhler-Rollefson verliehen.

Botschafter Dr. Martin Ney gibt das Grußwort
Botschafter Dr. Martin Ney gibt das Grußwort© Deutsche Botschaft Neu Delhi

Botschafter Dr. Martin Ney hat am 16. Mai in der Botschaft das Bundesverdienstkreuz am Bande an Frau Dr. Ilse Köhler-Rollefson verliehen. Frau Dr. Köhler-Rollefson ist Mitbegründerin der Liga für Hirtenvölker, einer Nichtregierungsorganisation, die sich im Rahmen der Vereinten Nationen für besonders die Biodiversität bewahrende Formen der Tierhaltung einsetzt.

Frau Dr. Ilse Köhler-Rollefson gibt den Vortrag
Frau Dr. Ilse Köhler-Rollefson gibt den Vortrag© Deutsche Botschaft Neu Delhi

Bei der Zeremonie würdigte Botschafter Dr Ney Frau Dr. Köhler-Rollefsons außergewöhnliche Verdienste für die Kamel haltenden Hirtenvölker Rajasthans und ihre Forschung zu diesem Thema, wodurch sie sich in Indien den Ruf einer deutschen "Jane Goodall" erarbeitet hat. Die indische Presse hat sie bereits als ‚our lady of the camels‘ tituliert.

Frau Dr. Ilse Köhler-Rollefson gibt einen Vortrag
Frau Dr. Ilse Köhler-Rollefson gibt einen Vortrag© Deutsche Botschaft Neu Delhi

Vor der Zeremonie fand ein ‚Science Talk‘ zum Thema ‚Pastoralism: A Blueprint for Ecological Animal Husbandry’ statt. Auf ein Impulsreferat von Frau Dr. Köhler-Rollefson folgte ein von Peter Gerhardt (ARD) geführtes Interview, bei dem diverse Aspekte des Themas vertieft wurden.

Frau Dr. Ilse Köhler-Rollefson und Peter Gerhardt, ARD/German TV
Frau Dr. Ilse Köhler-Rollefson und Peter Gerhardt, ARD/German TV© Deutsche Botschaft Neu Delhi

Frau Dr. Köhler-Rollefson sprach über die traditionelle Methoden und die alte Weisheit der Viehhirten - Menschen, die Tiere mit natürlicher Vegetation oder Nebenprodukten von Nutzpflanzen ernähren. Sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht hat Weideviehhaltung viele Vorteile gegenüber einer intensiven Tierhaltung, die zu Wasser-, Boden- und Luftverschmutzung führen kann, Antibiotikaresistenz fördern kann und Fragen des Tierschutzes aufwirft.

Der Science Talk wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wissenschafts-und Innovationshaus (DWIH) organisiert.

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