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Die Metro Nagpur – ein Leuchtturm deutsch-indischer Entwicklungszusammenarbeit

Dr. Jasper Wieck während einer Testfahrt der Nagpur Metro im Gespräch mit Vertretern der MahaMetro und Journalisten.

Dr. Jasper Wieck während einer Testfahrt der Nagpur Metro im Gespräch mit Vertretern der MahaMetro und Journalisten., © Deutsche Botschaft Neu Delhi

01.08.2018 - Pressemitteilung

Am 30.07.2018 besuchte Dr. Jasper Wieck, Gesandter der Deutschen Botschaft New Delhi, die Stadt Nagpur.

2019 wird hier die u.a. mit einem KfW-Kredit in Höhe von 500 Mio. Euro finanzierte Metro ans Netz gehen. Dies ist nur eines von vielen Beispielen in der seit 60 Jahren bestehenden deutsch-indischen Entwicklungszusammenarbeit, dennoch handelt es sich hier um ein besonderes Leuchtturmprojekt.

Mit dem Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung, einem integrierten Mobilitätsansatz und der Verwendung erneuerbarer Energien werden hier Schwerpunkte der deutsch-indischen Entwicklungszusammenarbeit vereint. Denn das Projekt umfasst nicht allein die Metro, im Sinne des Mottos „Transforming Nagpur“ entsteht in Nagpur mit Hilfe der KfW ein umfassendes Mobilitätskonzept mit E-Bussen und Leihfahrrädern. Die Energie für die Anlage soll zu 2/3 aus entlang der Strecke gewonnener Solarenergie gewonnen werden, entlang der Strecke entstehen Gärten und Naherholungsangebote. Auch eine Verzahnung mit weiteren Mobilitätsangeboten ist angedacht. In der Metro selbst steckt deutsche Hochtechnologie von Siemens, die in den Signal- und Kontrollsystemen zum Einsatz kommt.

Es handelt sich um das aktuell vom Finanzvolumen her größte Einzelprojekt der deutsch-indischen Entwicklungszusammen¬arbeit. Gleichzeitig ist es ein Beispiel für eine erfolgreiche europäische Kooperation, denn auch von französischer Seite wird das Projekt gefördert.

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