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Botschafter Dr. Ney: Deutsch-indische Wissenschaftszusammenarbeit trägt Früchte

04.12.2017 - Pressemitteilung

Der deutsche Botschafter in Indien, Dr. Martin Ney, unterstrich die äußerst positive Entwicklung der deutsch-indischen Zusammenarbeit im Wissenschaftsbereich anlässlich des Humboldt-Kolloquiums in Bangalore am 23.11.2017.

Botschafter Dr. Ney war Teil des Humboldt-Kolloqiums in Bangalore
Botschafter Dr. Ney war Teil des Humboldt-Kolloqiums in Bangalore© AvH
Der deutsche Botschafter in Indien, Dr. Martin Ney, unterstrich die äußerst positive Entwicklung der deutsch-indischen Zusammenarbeit im Wissenschaftsbereich anlässlich des Humboldt-Kolloquiums in Bangalore am 23.11.2017.

Die Zusammenarbeit zwischen Indien und Deutschland begann in den 50er Jahren und hat mit der Unterstützung der Gründung des IIT Madras schon früh Erfolge zu verzeichnen. Heute ist die Wissenschaftszusammenarbeit breit aufgestellt und ein wichtiger Pfeiler der bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern, so Dr. Ney. So gibt es mehr als 400 Partnerschaften zwischen indischen und deutschen Universitäten. Die Zahl der an deutschen Universitäten eingeschriebenen indischen Studenten beträgt 15.500 - so viel wie nie zuvor. Deutschland und Indien arbeiten bei den Partikel-Akzelleratoren FAIR und Petra III in Deutschland sehr eng zusammen.

Das Flagschiff der Zusammenarbeit ist das Indo-German Science and Technology Centre (IGSTC) in Gurgaon. Seit 2010 finanziert das Centre wichtige Projekte in angewandten Wissenschaften. Wichtig ist in diesem Bereich insbesondere die intensive Zusammenarbeit mit Unternehmen. So können aus wissenschaftlichen Erkenntnissen möglichst schnell marktgängige Produkte gemacht werden. Deutschland und Indien finanzieren das Zentrum mit einem jährlichen Betrag von je 4 Mio. Euro. Dies unterstreicht die hohe Bedeutung, die beide Staaten der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zuordnen.

Die Alexander von Humboldt Stiftung ermöglicht jährlich über 2.000 Forscherinnen und Forschern aus aller Welt einen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 28.000 Humboldtianern aller Fachgebiete und über 140 Ländern, darunter 54 Nobelpreisträger. In Indien gibt es ein sehr aktives Humboldt-Netzwerk. Bislang hat die AvH rund 1.900 Stipendien nach Indien vergeben (Zeitraum: 1953-2016). Humboldt-Kolloquien werden zweimal im Jahr von der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) im Ausland veranstaltet. Die letzten Humboldt-Kolloquien in Indien fanden 2008 in Delhi und 1998 in Jaipur statt.

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