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COVID-19: Wichtige Informationen zur Rückkehr nach Deutschland

06.04.2022 - Artikel

Änderung der Coronavirus-Einreiseverordnung ab dem 03.03.2022 - Kein Land ist länger als Hochrisikogebiet eingestuft

Ab dem 03.03.2022 gilt kein Land mehr als Hochrisikogebiet. Aus diesem Grund entfällt auch die Quarantänepflicht bei Einreise sowie die digitale Einreiseanmeldung, unabhängig davon, in welchem Land sich vorher aufgehalten wurde. Die Covid-Nachweispflicht bei Einreise gilt ab sofort erst für Kinder ab zwölf Jahren (vorher sechs). Es bestehen weiterhin pandemiebedingte Einreisebeschränkungen aus Drittstaaten, worunter auch Indien fällt. Eine Einreise aus Indien ist daher weiterhin nur möglich bei wichtigem Reisegrund oder bei vollständiger Impfung (zu den Voraussetzungen siehe unten).


Wichtiger Hinweis: “2G/2G-Plus”- Regelung

  

Deutschland - Allgemeine Einreisebeschränkungen


Derzeit dürfen nur folgende Personengruppen aus Indien nach Deutschland reisen:

  • Deutsche Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen der Kernfamilie (Ehepartner, minderjährige ledige Kinder, Eltern minderjähriger Kinder)
  • Staatsangehörige von Staaten der Europäischen Union, Liechtensteins, der Schweiz, Norwegens und Islands und ihre Familienangehörigen der Kernfamilie (Ehepartner, minderjährige ledige Kinder, Eltern minderjähriger Kinder)
  • Drittstaatsangehörige mit einem bestehenden längerfristigen Aufenthaltsrecht in einem EU- oder Schengenstaat und ihre Familienangehörigen der Kernfamilie, soweit die pass- und visarechtlichen Bestimmungen erfüllt sind
  • Vollständig geimpfte Personen, bei denen die Impfung die notwendigen Voraussetzungen erfüllt - siehe hierzu: “Was gilt für vollständig geimpfte Personen?” . Ferner müssen die pass- und visarechtlichen Bestimmungen erfüllt sein.
  • Personen, die einen wichtigen Reisegrund haben - soweit die pass- und visarechtlichen Bestimmungen erfüllt sind-, vor allem
  • Gebietsansässige in einem Staat, aus dem die unbeschränkte Einreise erlaubt ist - siehe hier.


Deutschland - Digitale Einreiseanmeldung

Reisende aus Indien müssen sich vor dem Abflug nach Deutschland nicht länger auf www.einreiseanmeldung.de anmelden, da derzeit kein Land als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft ist.


Deutschland - Test- und Nachweispflicht

Ab 03.03.2022 besteht bei der Einreise nach Deutschland für Personen ab zwölf Jahren eine allgemeine Verpflichtung zum Mitführen eines COVID-Nachweises. Personen ab zwölf Jahren müssen bei der Einreise nach Deutschland über einen Testnachweis oder einen Genesenennachweis oder Impfnachweis verfügen. Grundsätzlich dürfen COVID-Tests (Antigentests oder PCR-Tests) zum (geplanten) Zeitpunkt der Einreise maximal 48h alt sein. Bei Einreise mit einem Beförderungsunternehmen (z.B. Fluggesellschaft) dürfen PCR-Tests davon abweichend zum (geplanten) Zeitpunkt des Beginns der Beförderung (z.B. Abflugszeit) maximal 48h zurückliegen; Antigentests dürfen auch bei Reise mit einem Beförderungsunternehmen zum (geplanten) Zeitpunkt der Einreise maximal 48h alt sein.

Die COVID-Nachweispflicht besteht auch für Flugreisende, die lediglich an einem Flughafen in Deutschland umsteigen. Dies gilt sowohl für den Non-Schengen-Transit aus bzw. in Drittstaaten außerhalb der EU als auch für Durchreisen aus bzw. in Schengen-Staaten. 

Für Grenzpendler und Grenzgänger gilt die Nachweispflicht nur bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet, Virusvariantengebiet oder bei Einreise auf dem Luftweg. Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet auf dem Landweg ist dabei ein neuer negativer Test nur zweimal pro Woche   erforderlich.

Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet waren oder nur für bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen, müssen einen neuen negativen Test zweimal pro Woche vorweisen.

Testnachweis oder Genesenennachweis oder Impfnachweis müssen Beförderungsunternehmen vor der Reise zur Überprüfung vorgelegt werden. Nur im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr oder im grenzüberschreitenden Kurzstreckenseeverkehr kann die Vorlage auch noch während der Beförderung erfolgen. Der Nachweis ist außerdem den deutschen Grenzbehörden bei der Einreise auf Anforderung vorzulegen.


Anforderungen an Tests und Nachweise über Impfung oder Genesung:

Einreise nach Deutschland für vollständig geimpfte Personen

Personen, die vollständig mit durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) zugelassenen Impfstoffen (oder in Drittstaaten verwendete Äquivalente dieser Impfstoffe) gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft sind, können nach Deutschland einreisen. Solche Personen können auch zu Besuchszwecken und touristischen Zwecken nach Deutschland einreisen. Entsprechend vollständig Geimpfte können bei der zuständigen Auslandsvertretung für die Einreise erforderliche Visa beantragen.

Ausgenommen sind jedoch Einreisen aus Ländern, die als Virusvariantengebiete eingestuft sind. Aus diesen besteht auch weiterhin ein Beförderungsverbot nach Deutschland.

Einreisen können nur solche Personen, die mit einem oder verschiedenen durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) zugelassenen Impfstoffen (Auflistung der zugelassenen Impfstoffe hier) oder in Drittstaaten verwendeten Äquivalenten dieser Impfstoffe (Auflistung hier) vollständig geimpft sind. Eine Ausweitung auch auf andere Impfstoffe mit vergleichbarem Schutzstandard ist vorgesehen, sobald die dafür erforderlichen Prüfungen abgeschlossen sind.

Impfnachweis

Für die Einreise ist in jedem Fall ein Impfnachweis erforderlich, der die nachfolgend unter 1., 2. und 3. aufgeführten Voraussetzungen vollständig erfüllt:

  1. Es muss sich um ein digitales COVID-Zertifikat der EU oder einen vergleichbaren Impfnachweis in digitaler oder verkörperter Form (Papierform) in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache handeln. Abfotografierte verkörperte Nachweise gelten nicht als digitale Nachweise. Nachweise in digitaler Form sollten vom berechtigten Aussteller digital ausgestellt und digital dem Berechtigten übermittelt worden sein.
  2. Der Impfnachweis muss folgende Daten enthalten:
    1. die personenbezogenen Daten des Geimpften (mindestens Name, Vorname und Geburtsdatum oder die Nummer eines mitgeführten und bei der Kontrolle vorzulegenden gültigen Passes oder sonstigen amtlichen Ausweises mit Lichtbild) 

    2. Datum der Schutzimpfung, Anzahl der Schutzimpfungen,

    3. Bezeichnung des Impfstoffes,

    4. Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde sowie

    5. Merkmale, die auf die für die Durchführung der Schutzimpfung oder die Ausstellung des Zertifikats verantwortliche Person oder Institution schließen lassen, zum Beispiel ein offizielles Symbol oder der Name des Ausstellers

  3. Die Schutzimpfung selbst muss außerdem bestimmten Anforderungen an einen vollständigen Impfschutz gemäß § 22a Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) entsprechen. 

    Eine vollständige Impfung mit anerkannten Impfstoffen erfordert

    1. bis 30.09.2022: zwei Einzelimpfungen;
    2. bis 30.09.2022: eine Einzelimpfung nur, wenn zusätzlich:
      • Antikörpertest mit nachgewiesener Corona-Infektion vor der Einzelimpfung und anschließend Einzelimpfung; oder
      • Positive Testung mittels Nukleinsäurenachweis (u.a. PCR-Test) vor Erhalt der Einzelimpfung; oder
      • Positive Testung mittels Nukleinsäurenachweis (u.a. PCR-Test) nach Erhalt der Einzelimpfung und seit Durchführung der Testung sind 28 Tage vergangen;
    3. ab 01.10.2022: drei Einzelimpfungen; die letzte Einzelimpfung muss mindestens drei Monate nach der zweiten Einzelimpfung erfolgt sein;
    4. ab 01.10.2022: zwei Einzelimpfungen nur, wenn zusätzlich:
      • Antikörpertest mit nachgewiesener Corona-Infektion vor der ersten Einzelimpfung und anschließend zwei Einzelimpfungen; oder
      • Positive Testung mittels Nukleinsäurenachweis (u.a. PCR-Test) vor Erhalt der zweiten Einzelimpfung; oder
      • Positive Testung mittels Nukleinsäurenachweis (u.a. PCR-Test) nach Erhalt der zweiten Einzelimpfung und seit Durchführung der Testung sind 28 Tage vergangen.

Bitte prüfen Sie vor jeder geplanten Reise, ob ihr Impfnachweis den vorgenannten Vorgaben genügt.

Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben und noch nicht geimpft sind, können mit einem Testnachweis (PCR-Test oder Antigentest) in Begleitung mindestens eines vollständig geimpften Elternteils einreisen. Personen, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen dabei keinen Testnachweis.

Weitere Informationen sind hier erhältlich.

Grundsätzlich gilt als Nachweis

Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten ist zwingend ein PCR-Testnachweis vorzulegen; ein Antigen-Schnelltest oder ein Genesenen- oder Impfnachweis sind in diesem Fall nicht ausreichend. Bei Nutzung eines Beförderungsunternehmens zur Einreise darf der PCR-Test bei (geplantem) Beginn der Beförderung höchstens 48h alt sein. Die deutschen Behörden können darüber hinaus zusätzliche PCR-Tests nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland insbesondere am Ankunftsort (z.B. am Flughafen) anordnen.

Weitere Hinweise finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums.

  • Für Geimpfte:

Nachweis über Covid-19-Schutzimpfungen in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in digitaler oder in Papierform (zum Beispiel Digitales COVID-Zertifikat der EU oder gelber WHO-Impfpass). Abfotografierte Papiernachweise reichen hingegen nicht aus.

Die Impfung muss mit einem oder verschiedenen von der Europäischen Union zugelassenen Impfstoffen mit mindestens zwei Dosen erfolgt sein. In Drittstaaten kann die Impfung auch mit äquivalenten Impfstoffen erfolgt sein. Eine Liste dieser Impfstoffe finden Sie hier.

Eine Einzelimpfung ist nur dann ausreichend, wenn zusätzlich vorgelegt wird:

  • Antikörpertest mit nachgewiesener Corona-Infektion vor der Einzelimpfung und anschließend Einzelimpfung; oder

  • Positive Testung mittels Nukleinsäurenachweis (u.a. PCR-Test) vor Erhalt der Einzelimpfung; oder

  • Positive Testung mittels Nukleinsäurenachweis (u.a. PCR-Test) nach Erhalt der Einzelimpfung und seit Durchführung der Testung sind 28 Tage vergangen;

Der Nachweis muss folgende Daten enthalten:

  • die personenbezogenen Daten des Geimpften (mindestens Name, Vorname und Geburtsdatum oder Pass-/Personalausweis-/ID-Card-Nummer)
  • Datum der Schutzimpfung, Anzahl der Schutzimpfungen,
  • Bezeichnung des Impfstoffes,
  • Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde sowie
  • Merkmale, die auf die für die Durchführung der Schutzimpfung oder die Ausstellung des Zertifikats verantwortliche Person oder Institution schließen lassen, zum Beispiele ein offizielles Symbol oder der Name des Ausstellers.
  • Soweit erforderlich: Angaben zu den für einen weiterhin vollständigen Impfschutz erforderlichen Auffrischimpfungen, und entsprechenden Zeitpunkten.

Diese Vorgaben für den Impfnachweis gelten bis zum 30. September 2022. Ab dem 1. Oktober sind grundsätzlich drei Einzelimpfungen erforderlich.

  • Für Genesene:

Positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage aber höchstens 90 Tage zurückliegt. Weitere Vorgaben finden Sie auf der Website des RKI.


Deutschland - Quarantänevorschriften

Da seit dem 03.03.2022 keine Länder mehr als Hochrisikogebiete eingestuft sind, entfällt auch die Absonderungspflicht nach Einreise.


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