Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Deutschland und Indien: bilaterale Beziehungen

26.03.2019 - Artikel

Politische Beziehungen

Indien zählte nach dem Zweiten Weltkrieg zu den ersten Staaten, die die Bundesrepublik Deutschland diplomatisch anerkannten. Heute sieht Indien in Deutschland einen wichtigen Partner auf der Suche nach seiner neuen weltpolitischen und regionalen Rolle für seine ambitionierten wirtschaftlichen Reformprogramme und den Ausbau der indischen Industrie. Grundlage der Beziehungen ist die „Agenda für die Deutsch-Indische Partnerschaft im 21. Jahrhundert“ vom Mai 2000, die seither durch weitere gemeinsame Erklärungen fortgeschrieben wurde.

Zuletzt besuchte Bundespräsident Steinmeier Indien im März 2018 und Premierminister Modi traf die Bundeskanzlerin einen Monat später in Berlin. Besonders wichtig sind auch die Deutsch-Indischen Regierungskonsultationen, zu denen die Kabinette beider Länder seit 2011 im Zweijahresrhythmus abwechselnd in Deutschland und Indien zusammenkommen (zuletzt im Mai 2017 in Berlin). Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf Bereiche wie Energie, Wirtschaft, Berufsbildung, Kultur- und Wissenschaft, Sicherheit und Landwirtschaft. Deutschland und Indien verbindet das gemeinsame Interesse an der Aufrechterhaltung regelbasierter internationaler Ordnung, vor allem auch im maritimen Bereich. Der gemeinsame Kampf gegen internationalen Terrorismus gewinnt immer mehr an Bedeutung. Sicherheit des Cyberraums ist ein Themenfeld, bei dem deutsche und indische Positionen oft eng beieinander liegen. In den Vereinten Nationen und anderen multilateralen Foren haben sich bewährte Kooperationsformen entwickelt, unter anderem gemeinsam mit Japan und Brasilien in der Gruppe der „G4“ zur Reform der Vereinten Nationen und des Sicherheitsrats. Indien versteht sich aufgrund seiner Bevölkerungszahl und seines sehr schnellen wirtschaftlichen Wachstums als regionale und immer mehr auch globale Gestaltungsmacht.

Wirtschaft

Deutschland ist Indiens wichtigster Handelspartner innerhalb der EU und sechstwichtigster Handelspartner im weltweiten Vergleich. Seit Beginn der indischen Reformpolitik und Öffnung der indischen Wirtschaft 1991 hat das bilaterale Handelsvolumen schnell zugenommen. Der bilaterale Handel zwischen Indien und Deutschland hat im Jahr 2018 weiter zugelegt und liegt nun bei einem Volumen von rund 18,2 Mrd. Euro in den ersten Monaten. Deutschen Ausfuhren im Wert von 10,5 Mrd. Euro  (22 %) standen Einfuhren aus Indien im Wert von etwa 8,5 Mrd. Euro (5 %) gegenüber.

In der Rangfolge der deutschen Handelspartner steht Indien auf Platz 26, bei Einfuhren auf Platz 27 und bei Ausfuhren auf Platz 25. Umgekehrt steht Deutschland in Indien als Lieferant an 10. Stelle und als Abnehmer indischer Waren an 6. Stelle. Der Anteil der deutsch-indischen Handelsbeziehungen am deutschen Gesamthandelsvolumen beträgt weniger als 1 %. Der nach wie vor bestehende deutsche Handelsüberschuss von rund 2,9 Milliarden Euro (Jan.-Okt. 2018) basiert auf hoher indischer Nachfrage insbesondere nach deutschen Investitionsgütern (Maschinen, die etwa ein Drittel am Gesamtexport nach Indien ausmachen, sowie Elektrotechnologie, Metallwaren, Chemie, Automobile und Automobilteile).

Der Schwerpunkt indischer Exporte nach Deutschland liegt im Textilbereich, gefolgt von chemischen Erzeugnissen, Elektrotechnologie, Metallwaren, Leder und Nahrungsmitteln.

Zu den wichtigsten deutsch-indischen Wirtschaftsabkommen zählen:

  •    Abkommen über Soziale Sicherheit von 2011, in Kraft seit 05.04.2018
  •    Doppelbesteuerungsabkommen, am 19.12.1996 in Kraft getreten;
  •    Handelsabkommen vom 31.03.1955;
  •    Vereinbarungen über die Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Forschung und technologischen Entwicklung von 1971 und 1974.

Direktinvestitionen

Deutschland zählt seit Jahrzehnten zu den zehn wichtigsten ausländischen Direktinvestoren in Indien, deutsche Investitionen lagen Dezember 2018 bei einer Gesamthöhe von 11,4 Mrd. US-Dollar. Schwerpunktbereiche der Investitionen waren die Verkehrs-, Elektro- und Metallbranche. Über die letzten Jahre führte der Dienstleistungssektor mit einem Anteil von circa 26 % (insbesondere Versicherungen), gefolgt von der Bauwirtschaft und der Automobilindustrie. Die neuen Direktinvestitionen in den ersten neun Monaten im Finanzjahr 2018/2019 aus Deutschland betrugen rund 600 Millionen USD-Dollar (im Vorjahr: 1069 Millionen US-Dollar). Diese Zahl steht für unmittelbare Geldflüsse. Sie umfasst keine indirekten Investitionen und entspricht damit bei weitem nicht dem tatsächlichen Engagement deutscher Firmen. Umgekehrt erreichen die Direktinvestitionen indischer Unternehmen (Estimated Stock of FDI) in Deutschland mittlerweile 4,2 Mrd. Euro.

Entwicklungszusammenarbeit

Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit Deutschlands mit Indien ist ein wichtiger Bestandteil der bilateralen Beziehungen. Indien ist „Globaler Entwicklungspartner“ und hat eine Schlüsselrolle bei globalen Entwicklungsfragen, dem Schutz globaler öffentlicher Güter, dem Erreichen nachhaltiger Entwicklungsziele (SDG) sowie bei internationalen Prozessen (G20, WTO-Doha-Runde, Klimaverhandlungen, Habitat III). Indien hat weltweit die größte Zahl an absolut armen Menschen. Etwa 22 % der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze von 1,90 USD pro Tag, 58 % der Bevölkerung steht weniger als 3,10 USD pro Tag zur Verfügung. Auf der anderen Seite führt die rasante wirtschaftliche Entwicklung dazu, dass mehrere hundert Millionen Menschen in den letzten beiden Jahrzehnten der Armut entkommen konnten. Gleichzeitig führen Industrialisierung und Urbanisierung auch zu gravierenden Umweltschäden. Indien ist inzwischen weltweit drittgrößter Emittent klimaschädlicher Gase.

Indien ist ein selbstbewusster Entwicklungspartner und weit entfernt von einer finanziellen ODA-Abhängigkeit (Official Development Assistance). Trotz weiterhin immenser Herausforderungen werden nur noch wenige Geber akzeptiert. Deutschland ist nach Japan der zweitgrößte bilaterale Geber und setzt fast alle Instrumente der entwicklungspolitischen Gestaltunsgmöglichkeiten ein. Die deutsche EZ genießt ein hohes fachliches Ansehen. Mit einem derzeitigen Gesamtvolumen von 9,59 Mrd. Euro und rund 174 Programmen (Stand Januar 2019) besitzt Deutschland ein hohes Maß an Einflussmöglichkeiten in den Partnerministerien und Institutionen. Bei den alle zwei Jahre stattfindenden Regierungskonsultationen auf Kabinettsebene sind die Vereinbarungen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) von besonderer Relevanz.

 Die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte :

   Energie: Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Zugang zu Energie zur Armutsminderung;

   Nachhaltige Stadtentwicklung: Verbesserung des städtischen und industriellen Umweltschutzes und der städtischen Infrastruktur, Klimaanpassung und Emissionsminderung, Verbesserung der Lebensbedingungen der armen Bevölkerung;

   Umwelt- und Ressourcenschutz: Schutz der natürlichen Ressourcenbasis, Stärkung von Klimaanpassungskapazitäten sowie Steigerung der Produktivität und Einkommen in ländlichen Regionen. Dazu tragen auch die umfangreichen Maßnahmen der Sonderinitiative „Eine Welt ohne Hunger“ in den Bereichen Ernährungssicherung, grüne Innovationszentren sowie Bodenschutz und Bodenrehabilitierung bei, in die Indien als erstes Land in Asien eingebettet ist.

Daneben unterstützt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit die wirtschaftliche Befähigung von Frauen und den Aufbau eines praxisorientierten (dualen) Berufsbildungssystems und leistet Anschub für innovative Ansätze z.B. in der Sozialpolitik oder bei der Förderung von „Start-Up-Unternehmen“.

Bildung und Kultur

In Indien gibt es sechs Goethe-Institute, die unter dem Namen „Max Mueller Bhavan“ - benannt nach dem deutschen Indologen Max Müller (1823-1900) - arbeiten. Die Institute leisten Programm-, Sprach- und Informationsarbeit in New Delhi, Kalkutta, Chennai, Bangalore, Mumbai und Pune. Das Institutsnetzwerk wird ergänzt durch fünf Goethe-Zentren in Ahmedabad, Chandigarh, Coimbatore, Hyderabad und Trivandrum. Neben der Veranstaltung und Organisation von Kulturprogrammen bildet die Spracharbeit einen wichtigen Schwerpunkt. Derzeit nehmen jährlich etwa 18.000 Personen an Deutschkursen der Goethe-Institute und -Zentren in Indien teil.

Im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) werden in Indien derzeit 48 Schulen, an denen Deutsch als Fremdsprache unterrichtet wird, durch das Goethe-Institut die Zentralstelle für Auslandsschulwesen (ZfA) unterstützt. Die Zahl der Deutschschüler/innen an diesen Schulen liegt bei über 15.000. Durch die ZfA werden zusätzlich sechs weitere Schulen betreut, die noch keinen PASCH-Status besitzen - davon besitzen zwei Schulen derweil den Kandidatenstatus im PASCH-Aufnahmeverfahren für DSD-Schulen. Drei weitere Schulen wurden zudem im Rahmen des Aufnahmeverfahrens 2019 für die Vergabe des Kandidatenstatus nominiert. Im vergangenen Schuljahr konnten erstmals sechs Schülerinnen der Carmel Convent Schule das DSD II regulär ablegen, was zuvor nur mit Sondergenehmigung der Kultusministerkonferenz möglich war. Zusätzlich gibt es zwei Deutsche Schulen in Neu Delhi und Mumbai.

Das Goethe-Institut arbeitet seit Jahren mit der landesweit tätigen Schulkette Kendriya Vidyalaya Sangathan (KVS) zusammen - die Zahl der Schüler, die an ca. 370 Schulen der staatlichen Schulkette Deutsch lernen, liegt bei circa 80.500. Die oben genannten Angaben umfassen die Zahlen von derzeit vier Pilotschulen einer weiteren staatlichen Schulkette, Jawahar Navodaya Vidyalaya (JVN). Nach erfolgreichem Durchlaufen der Pilotphase sollen künftig weitere JVN-Schulen Deutschunterricht einführen. Ein Hemmschuh ist nach wie vor die fehlende Deutschlehrerausbildung an indischen Universitäten. Der Lehrermangel kann durch GI-interne Fortbildungen im Rahmen des weltweiten Programms „Deutsch Lehren Lernen“ in begrenztem Maße ausgeglichen werden. Darüber hinaus gibt es im Rahmen der „Bildungskooperation Deutsch“ (BKD) des Goethe Instituts etwa 370 weitere Schulen in Indien, die Deutsch erfolgreich als Fremdsprache anbieten. Die Zahl der Deutschlernenden in diesen BKD-Schulen beträgt circa 61.000.

Bei den Regierungskonsultationen im Oktober 2015 wurde eine gemeinsame Absichtserklärung zur Förderung von Deutsch als Fremdsprache in Indien und zur Förderung des Unterrichts in modernen indischen Sprachen in Deutschland unterzeichnet.

Die Außenstelle des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in New Delhi fördert die bilaterale Hochschul- und Forschungskooperation und bietet Stipendienprogramme und Studienberatung an. Dazu gehören alle regulären Förderprogramme sowie eine Reihe von indienspezifischen, zum Teil ko-finanzierten Sonderprogrammen. Indien bildet mit rund 17.600 eingeschriebenen Studierenden mittlerweile die zweitgrößte Gruppe ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen, eine Erhöhung um 13,14 % im letzten Jahr.

Wissenschaft und Technologie

Die wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit mit Indien reicht bis Ende der fünfziger Jahre zurück. Langjährige und tiefgreifende wissenschaftliche Kooperation gibt es auf vielen verschiedenen Feldern.

Im Oktober 2012 wurde in New Delhi das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) eingeweiht. Es vernetzt deutsche Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen, die in Indien tätig sind. Dadurch erleichtert das DWIH den Aufbau von Kontakten zu Wissenschaftlern und Studierenden in Indien und erhöht die Sichtbarkeit Deutschlands als Wissenschafts- und Forschungsstandort. Dass das Auswärtige Amt eines von fünf Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäusern weltweit in Delhi eingerichtet hat, zeigt: Indien hat einen hohen Stellenwert als Partner für Wissenschaft und Forschung. Deutschland unterhält mit Indien ein bilaterales Forschungsförderzentrum - ein für Deutschland einzigartiges Modell. Dieses „Indo-German Science and Technology Center“ (IGSTC) in Gurgaon wird seit 2008 von Deutschland und Indien zu gleichen Teilen finanziert, zunächst mit jährlich je 2 Millionen Euro, seit 2017 mit der doppelten Summe: je 4 Millionen Euro jährlich. Es fördert bilaterale, anwendungsorientierte Forschungsprojekte unter Einbeziehung von Unternehmen auf beiden Seiten.

Indien ist an mehreren Großforschungseinrichtungen in Deutschland maßgeblich beteiligt. Der indische Beitrag zum multinationalen Teilchenbeschleuniger FAIR in Darmstadt beträgt rund 30 Millionen Euro. Auch in Nutzungsrechte des Teilchenbeschleunigers DESY in Hamburg hat Indien erheblich investiert.

Für Indien ist Deutschland weltweit der zweitwichtigste Forschungspartner hinter den USA. Das zeigt die große Zahl gemeinsamer deutsch-indischer wissenschaftlicher Publikationen. In Deutschland bilden über 1.000 indische Doktoranden die zweitgrößte Gruppe ausländischer Promotionsstudenten hinter China. Die Zusammenarbeit der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) mit Indien entwickelt sich auf Grundlage eines Abkommens mit dem indischen Forschungsministerium sehr dynamisch: Im Jahr 2017 kamen über 850 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Indien an Max-Planck-Institute.

Für die Alexander-von-Humboldt-Stiftung ist Indien nach den USA, Russland und Chinas das wichtigste Partnerland. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist seit 2006 mit einem Büro in New Delhi vertreten. Dessen Hauptaufgabe ist es, Informationen über den Aufbau gemeinsamer Forschungsprojekte bereitzustellen sowie Förderangebote für indisch-deutsche Forschungsteams einzurichten.

Im November 2012 hat die Fraunhofer-Gesellschaft eine permanente Repräsentanz in Bangalore eröffnet. 2015 hat das indische Ministerium für Schwerindustrie mit Fraunhofer ein Abkommen geschlossen, in dessen Rahmen Fraunhofer umfassende Beratungsleistungen erbringt. Fraunhofer beteiligt sind auch aktiv an dem indischen „Smart City“ Programm, u.a. in Zusammenarbeit mit den Städten Kochi und Coimbatore.

Das Südasien-Institut der Universität Heidelberg ist seit 1962 mit einer Außenstelle in New Delhi vertreten und hat eine wichtige Brückenfunktion für Indologen deutscher und indischer Forschungsinstitutionen. In den vergangenen Jahren haben weitere deutsche Universitäten Repräsentanzen in Indien eröffnet: FU Berlin, Universität Göttingen, Universität Köln und TU München.

Umwelt

Indien steht vor massiven Herausforderungen beim städtischen und industriellen Umweltschutz. Der Kampf gegen die Luftverschmutzung, die Reinhaltung des Wassers, der langfristige und nachhaltige Schutz der Böden, die Bekämpfung von Lärm, sowie der Erhalt der Artenvielfalt sind grundlegend, um Gesundheit und Lebensqualität vor Ort zu sichern. Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels nimmt Indien ebenfalls sehr ernst. Indien und Deutschland arbeiten in ihren bilateralen Beziehungen und in internationalen Organisationen gemeinsam daran, international vereinbarte Umweltziele zu erreichen und voneinander zu lernen.

Angesichts der Herausforderungen im Umwelt- und Klimabereich setzen Deutschland und Indien auf einen verstärkten politischen Dialog. Das Deutsch-Indische Umweltforum hat eine Reihe von gemeinsamen Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, zu denen unter anderem folgende Themen gehören: Klimaschutz, nachhaltige Stadtentwicklung, Biodiversität, Wasser und Abfall/Recycling. Das Deutsch-Indische Umweltforum fand zum dritten Mal auf Ministerebene im Februar 2019 in New Delhi statt. Die Arbeitsgruppen Klima (letzte Sitzung November 2018), Wasser und Abfall/Kreislaufwirtschaft (Februar 2019) und biologische Vielfalt (Februar 2019) kamen auf Abteilungsleiterebene ebenfalls in Delhi zusammen. Die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe nachhaltige Stadtentwicklung (Urbanisierung) ist für Herbst 2019 geplant. Künftige Schwerpunkte der Kooperation im Umweltschutz sind unter anderem der Kampf gegen Meeresmüll, die Umsetzung der Strategischen Entwicklungsziele (SDGs) und Nationalen Klimaschutzbeiträge (VCDs), Forstwirtschaft und erneuerbare Energien.

Die Bereiche Umwelt- und Klimaschutz sind traditionell Schwerpunkt der Entwicklungszusammenarbeit (siehe dort).

Im Rahmen der 2008 von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) werden auch Projekte in Indien gefördert.

Als erstes großes Schwellenland trat Indien im März 2009 der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) bei. Ergänzend zur IRENA-Mitgliedschaft ist Indien Gründungsmitglied des im Juni 2013 in Berlin gegründeten „Clubs der Energiewendestaaten“. Am 2. Oktober 2016 ratifizierte Indien das Pariser Klimaschutzabkommen. Am 11. März 2016 fand in Neu Delhi auf Einladung von Premierminister Modi der Gründungsgipfel der Internationalen Solar Alliance (ISA) statt.

Hinweis:
Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

Weitere Informationen

Indien ist ein Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
Mehr dazu:

nach oben